Gedicht: Unerreichbar

Mai 23rd, 2009 von Merlin

Unerreichbar

… ein Gedicht von Merlin Steuer, geschrieben am 23.05.2009.

Eine Rose steht

Weit weg und fern

Ich weiß dass es nicht geht

Doch hätte ich sie gern

Die rote Ros’ dort auf dem Feld

Doch krieg’ ich sie nichtmal für Geld.


Ihre helle rote Farbe

Stich heraus aus grünem Samt

Doch kommt auch schnell die große Scharbe

Der Bauer waltet seinem Amt

Umzäunt wird seine grüne Wiese

Von muskulösem großem Riese.


Behüten wird er sie sehr gut

Vergeblich bin ich auf der Hut

Vergeblich auch mein ganzer Schmerz

Brechen wird’s mir nur das Herz.

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Gedicht: Das Immunsystem schlägt zurück

Mai 9th, 2009 von Merlin

Eines Vorweg: Wir hatten ursprünglich im Bio-Unterricht Comics über das Immunsystem zeichnen sollen. Ich kam auf die glorreiche Idee, das Immunsystem doch einmal in ein Gedicht zu fassen. Sodenn: Hier ist es!

Danke an Laura für den Antrieb, dieses Gedicht wirklich zu schreiben! :P

Und eines noch: Ich bin nicht volkommen verrückt! Aber nun, viel Spass:

Das Immunsystem schlägt zurück

Ein Gedicht von Merlin Steuer (geschrieben am 09.05.2009)

Ein Grippevirus, klein und dreist
Dringt in den Körper ein, und meist
Vermehrts sich rasend schnell hier nun
Vor Fieber kann man kaum noch ruh’n.

Doch es hat nicht kalkuliert
Wie unser Körper reagiert
Schlagen wird zurück er nun
Mit Attacken wie’n Taifun!

Weiße Körperchen in Mengen
Bilden nun in unsr’en engen
Adern Zellen, die gemein viel fressen,
und viele Mikrometer messen.

Diese stürzen sich sogleich
Auf die Viren, butterweich
Ein Festmahl wird es nun für sie
Sie fressen viel, wie vorher nie.

Doch manchmal sind selbst diese voll
Das ist für uns dann garnicht toll
Wächst in uns stetig die Gefahr
Sind Viren nicht mehr abzählbar
Wird Hilfe schnell zuhergerufen
Und kommen auf ‘nem großen Haufen
Helferzellen fix daher
Sie setzen sich nun mit zur Wehr.

Sie produzieren Killerzellen
Die zu den kranken Zellen schnellen
Zerstören, was lebendig ist
Bis weiße Fahnen sind gehisst.

Der Virus ist besiegt sodann
Was unser Körper alles kann!
Doch kann er ja noch viel viel mehr
Das hilft uns’rer Gesundheit sehr!

Denn bilden kann er Antikörper
Die schlängeln sich nun, wie ‘ne Viper
Zu des Virus Antigene,
Verklumpen sie! Bezwingen sie!

Dann kommt die Fresszelle heran
Verschlingt den Klumpen und alsdann
Besiegt ist Virus, bald komplett
Der Mensch liegt nicht mehr krank im Bett.

Damit, wenn Virus wiederkommt
Der Mensch die Grippe nicht bekommt
Gibt es noch Gedächtniszellen
Das sind die kleinen, und die schnellen.
Zerstören sie den Gast sofort
Und landen tut er – im Abort!

Das wars, unser Immunsystem
Nun sage ich euch Ehedem
Ihr lauthals über mich nun lacht:
„Ich hoff’, es hat euch Spass gemacht!“

Zitat Laura: “Da kann man auch nen Rap draus machen.”

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Gedicht: Die Schweinchenklinik

Mai 9th, 2009 von Merlin

Die Schweinchenklinik

… Ein Gedicht von Merlin Steuer (geschrieben am 03.05.2009)

Schweinchen werden auch mal krank,
Doch es gibt ja, Gott sei Dank,
Eine Schweinchenklinik hier,
Da freuts sich sehr, das rosa Tier.

Ist ein Schweinchen mal verletzt,
Sagt der Schweinchen-Doc: „Los, Jetzt!
Ihr müsst es auf den Tisch mir heben,
Damit ich Medizin kann geben!“

Und hilft auch nicht die Medizin,
Muss man härt’re Saiten ziehn:
Dann kommt das Schwein in den OP,
Doch das tut häufig „tier“isch weh.

„Was ist, was ich dort drüben seh?“
„Das ist ein Schweinchen-EKG.
Ein EKG, das tut nicht weh,
Drum wart’, bis ich nach draussen geh’.“

Dann sticht das riesige Skalpell,
Geübt durch Schweinchens rosa Pell’,
Behebt, was zu beheben ist,
Damit das Schweinchen wieder frisst.

Das war auch schon die Op’ration,
Und Mutter Schweinchen weiß auch schon,
Dass ihr Schweinchen, kleines Kind,
Auch nun gesund sein wird, geschwind.

Doch muss es noch zwei Wochen warten,
In der Klinik schönem Garten,
Wo gesundes Gras es frisst,
Bis es voll genesen ist.

Das wars von uns’rer Schweinchenklinik,
Mitten in der Grünbotanik.
Nun müsst ihr aber auch schon geh’n,
Ich sag: „Auf Nimmer Wiedersehen!“

… Nachts um halb 3

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Gedicht: Maoam

Mai 8th, 2009 von Merlin

Maoam

… ein Gedicht von Merlin Steuer (geschrieben am 02.05.2009)

Stell dir einmal vor, dein Leben
Wäre wie ein Maoam,
Würdest du das nicht erstreben,
Eng verpackt und immer stramm?

Das wäre doch ‘ne süße Sache,
Dich gäbs in jeder schönen Art,
Ganz bunt, und eines ist Tatsache:
Du wirst nicht lange aufbewahrt.

Geliebt, das würdest du sehr wohl,
Besonders von den kleinen,
Viel lieber als der grüne Kohl,
Von Mutti, will ich meinen.

Fünfundzwanzig in der Länge,
Sechzehn, ja, das wärst du breit,
Schlägst du über alle Stränge,
Als die beste Süßigkeit.

Doch leben würdest du nicht lange,
Ratze-Fratz bist du verputzt!
Und dir wird ganz angst und bange,
Dein Leben hat nicht viel genutzt!

WAS WOLLT IHR DANN?
MA-O-AM

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… mein absolutes Erstlingswerk!

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