Meine Kamera
Mai 11th, 2009 von
Merlin
Eine kleine Vorstellung meiner Kamera.
Sie ist aus dem Hause Panasonic und kommt aus der Reihe Lumix. Ihre genaue Bezeichnung lautet “DMC-FZ50“. Es handelt sich hierbei um eine Bridge-Kamera. Das besondere an Bridge-Kameras ist, dass sie die Eigenschaften und Funktionsweise einer DLSR (Also einer Digitalen Spiegelreflex-Kamera) besitzen, jedoch nur ein einziges Objektiv verbaut haben. Diese haben meist eine sehr hohes Brennweitenspektrum (Meine z.B. von 35-420mm), wodurch natürlich in den starken Tele-Aufnahmen theoretisch Verzerrungen auftreten. Dies ist allerdings aufgrund der wirklich guten Verarbeitung in diesem Falle nicht merkbar.
Zoomen kann man mit ihr bis ins 12-fache, und bei 10 Megapixeln Auflösung lassen sich auch sehr gute Bilder schießen. Gezoomt wird direkt am Objektiv, an 2 Ringen, wozu der andere, im sehr vielfältigen manuellen Modus, zum Scharfstelen dient, dadurch kommt richtiges Spiegelreflex-feeling auf, ausserdem ist in Windeseile von ganz nah nach ganz fern gezoomt. Der Autofokus ist ungewöhnlich schnell, sodass auch bei Aufnahmen mit wenig Licht mit Aufnahmeverzögerungen von maximal 1,5 Sekunden zu verzeichnen sind. Bei dunklen Bildern treten, dank optischem Bildstabilisator, auch nur selten Verwackelungen auf. In der Hand liegt die Kamera wie eine originale Spiegelreflex, durch das hohe Gewicht von ca. 700g kann man sie sehr gut fassen. Der Akku hält ca. 200 Bilder aus (davon 100 mit Blitz, 100 ohne). Ein besonderer Punkt ist auch die Zeit, in der die Kamera Aufnahmebereit ist. Ich habe sie immer in einer Umhängetasche, habe sie in 1 Sekunde ausgepackt, und in ca. einer halben Sekunde kann mit ihr die erste Aufnahme geschossen werden! Das macht die Kamera, zusammen mit der kurzen
Auslöseverzögerung, absolut Schnappschuss-tauglich! Ich spreche in diesem Artikel aus rund 3000 Fotos Erfahrung, davon 1100 während einer Woche auf Klassenfahrt, also absoluter Intensivnutzung. Auch sollte das klappbare Display nicht unerwähnt bleiben, mit diesem lassen sich auch Bilder aus größerer Höhe (z.B. Menschenmassen) schießen, und wenn man die Kamera nicht braucht klappt man das Display um, sodass es auch nicht zerkratzen kann. Ich konnte bisher keine Fehler oder Mängel feststellen, ich bin absolut überzeugt! Eine
Kaufempfehlung an alle da draussen, mit ihrem relativ günsrigem Preis von ca. 390€ ist ein akzeptables Preis-/Leistungsverhältnis auf jeden Fall gegeben!
Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Dies ist meine WAHRE Meinung, ich bin so begeistert! Ich bekomme dafür kein Geld!!
Ein Tip noch von einem Amateurfotografen: Lasst euch von eurem Optiker 2 Mikrofasertücher schenken, sehr gute Hilfe für das Objektiv, falls es mal zustaubt!
Achja, und für die Verunreinigungen auf meinem Schreibtisch kann ich natürlich absolut garnichts!
Anmerkung: Die Fotos in diesem Artikel dürfen nach kurzer Mail-Benachrichtigung wo und wann das Bild erscheinen wird, ohne Bestätigung meinerseits verwendet werden!
Geschrieben in Allgemein, Fotos und Bilder |





Mai 19th, 2009 um 22:23
Hallo,
eine ähnliche Kamera habe ich auch, die FZ-18. Bin auch sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Allerdings ärgert mich auch Staub auf der Linse, dass da ein einfaches Brillenputztuch reicht, wusste ich bis dato gar nicht. Danke für den Tipp!
Liebe Grüße,
Solveig
Mai 20th, 2009 um 16:48
Die FZ-18 ist auch sehr gut, habe mich aber für das Nachfolgemodell entschieden, weil es gerade im Angebot war
Den Tip mit dem Mikrofasertuch habe ich von einem anderen Ortsansässigen Hobbyfotografen bekommen
Mai 27th, 2009 um 16:39
“Das besondere an Bridge-Kameras ist, dass sie die Eigenschaften und Funktionsweise einer DLSR [...] besitzen, jedoch nur ein einziges Objektiv verbaut haben.”
Das besondere an einer DSLR sind der große Sensor und die Möglichkeit, Objektive zu wechseln. Aber sicherlich kann man mit einer Bridge mehr anfangen, als mit einer kleinen Kompakten.
“Der Autofokus ist ungewöhnlich schnell [...] maximal 1,5 Sekunden”
Ungewöhnlich schnell ist das nicht wirklich… auf jeden Fall nicht mit einer DSLR vergleichbar.
“wie eine originale Spiegelreflex, durch das hohe Gewicht von ca. 700g”
Meine DSLR wiegt mit Objektiv 2,1 kg…
“1100 während einer Woche auf Klassenfahrt, also absoluter Intensivnutzung”
Profi-DSLR-Modelle sind auf über 300.000 Auslösungen ausgelegt und die sind oft in 1-2 Jahren locker erreicht.
Nur mal so die Ansicht eines DSLR-Fotografen
Mai 27th, 2009 um 18:13
Hallo nur_ich,
“Maximal 1,5 Sekunden” erreicht die Kamera in dunklen bzw stockdusteren Räumen, bei allem anderen ist mit ca. 0,3 Sekunden zu rechnen. Am Tageslicht draussen ist die Auslöseverzögerung praktisch gleich null.
Sicherlich sind Bridge-Kameras und DLSRs kaum vergleichbar, jedoch ist auch in meiner ein Spiegel der klappt.
Die DLSR von meinem Bekannten wiegt mit kleinem Objektiv gerade einmal 1kg, ich denke mal, da gibt es große Unterschiede…
Und dass ich nicht so viel Fotografiere wie ein Profi, das wird ja wohl noch in Ordnung sein, und ich finde 1000 Fotos auf eine Woche ganz ordentlich…
Der Artikel ist schlicht und ergreifend objektiv geschrieben, wenn ein Profi da andere Meinungen hat, dann kann der Amateur nur nicken.